In optimaler Form Briefumschlag beschriften und für schnelle Zustellung sorgen

Wer Briefumschläge richtig beschriften möchte und die dafür vorgesehenen Standards nicht kennt, der sollte zwei Dinge beachten: Der Zusteller muss auf den ersten Blick sehen, wer den Brief bekommen soll und die Scanner der Sortiermaschinen müssen die Postleitzahl schnell finden. Hier sagt die Physik, dass ein Brief meisten auf der Längsseite zu liegen kommt, wenn er maschinell bewegt wird. Fazit: Wer einen Briefumschlag richtig beschriften möchte, tut das im Querformat. Ausnahmen stellen hier die DIN A4-Umschläge mit Fenster dar, bei denen sich das Sichtfenster beim hochkant gestellten Umschlag im linken oberen Drittel findet.

Die maschinelle Sortierung zieht noch eine andere Notwendigkeit beim Briefumschlag Beschriften nach sich: Die Schrift sollte eine ausreichende Größe besitzen, was vor allem bei der Zeile mit der Postleitzahl und dem Ortsnamen gilt. Auch das Bestimmungsland sollte man bei Auslandsbriefen deutlich lesbar kenntlich machen. Diese Angabe wird unter der Zeile mit der PLZ und der Ortsbezeichnung beim Briefumschlag Beschriften platziert. Die Adresse des Empfängers beginnt mit Anrede und Name. Bei Sendungen an Behörden, Unternehmen und Vereine setzt man den Namen der Institution an die erste Stelle und gibt den Namen des jeweils zuständigen Mitarbeiters erst in der Zeile darunter an.

Möchte man zustellerfreundlich einen Briefumschlag beschriften, sollte man maschinell ausgedruckte Aufkleber und mindestens die Schriftgröße 12 verwenden. Bei handschriftlichen Adressangaben sollte Druckschrift geschrieben werden. Zusteller sind weder Kriminalisten noch Graphologen und möchten auch keine Ratespielchen bei winziger oder besonders verschnörkelter Schrift machen. Beides würde die Zustellung nur unnötig verzögern.