Briefumschlag adressieren

Nach den üblichen Standards einen Briefumschlag adressieren zu müssen, ist sowohl beim nationalen als auch beim internationalen Versand sehr wichtig. Muss eine Sendung, weil die Adressdaten von der Maschine nicht gelesen werden können, von Hand sortiert werden, muss man bei der Laufzeit eines Briefs ein bis zwei Tage mehr einplanen. Bei internationalen Sendungen riskiert man eine Verzögerung von einer Woche und mehr, wenn man beim Briefumschlag Adressieren Fehler macht.

Wer Briefumschläge richtig adressieren möchte, muss wissen, dass die Daten von der Verarbeitungsreihenfolge von unten nach oben sortiert und in der rechten unteren Hälfte eines quer liegenden Briefumschlags eingetragen werden. Die erste Information, die die Post bei der Bearbeitung braucht, ist das Bestimmungsland. Deshalb steht es in der unteren Zeile. Danach folgen Postleitzahl und Ortsname in einer Zeile. Für den Zusteller ist die erste Zeile wichtig. Und dort sollte das stehen, was auch auf der Beschriftung des Briefkastens zu finden ist. Bei Privatpersonen sind das Anrede und Name, bei Firmen sollte man mit der Unternehmensbezeichnung beginnen. Der eigentliche Empfänger kommt in die zweite Zeile.

Bei einfachen Briefen ohne Zustellnachweise muss beim Briefumschlag Adressieren kein Absender angeben werden. Stimmt die Adresse des Empfängers jedoch nicht, muss die Post den Brief öffnen, um ihn zurückschicken können. Bei sensiblen Inhalten sollte man deshalb auf die Absenderangabe nicht verzichten. Bei Sendungen mit Zustellnachweisen muss ein Absender angegeben werden, wenn man Briefumschläge richtig adressieren und durch Nachträge keine langen Schlangen vor den Schaltern verursachen will.