Briefmarke, Porto und was man noch für den Versand braucht

Wertmarke, Briefmarke, Porto, Frankieren – das alles sind Bezeichnungen, die für die Bezahlung der geforderten Entgelte für den Versand von Postsendungen verwendet werden. Und diese Entgelte unterscheiden sich nach der Art der Sendungen, nach Gewicht und Größe und auch nach dem Bestimmungsland sehr erheblich. Welche Briefmarke als Porto auf welche Sendung gehört, kann man mit dem Porto-Rechner in der Online-Filiale der Deutschen Post in Erfahrung bringen. Er berücksichtigt sogar den Fakt, dass identische Briefe ab einer gewissen Anzahl auch günstiger als Infopost verschickt werden können.

Der korrekte Wert für Briefmarke, Porto und Frankierung ist entscheidend darüber, wie schnell eine Sendung den Empfänger erreicht. Sendungen mit einer Briefmarke mit einem zu geringen Wert schickt die Deutsche Post konsequent zum Absender zurück. Ist dieser weder bei über die Beschriftung noch den Inhalt auszumachen, wird der Brief an den Empfänger zugestellt und er muss die Porto-Differenz bezahlen. Dieses Risiko sollte man vor allem bei einer Bewerbung oder einem Behördenbrief nicht eingehen. In diesen beiden Fällen ist es auch nicht ratsam, die Briefmarke für Porto mit einem individuellen Motiv zu versehen, was bei der Online-Bestellung der Briefmarke durchaus möglich ist.

Wer die Briefmarke fürs Porto von Büchersendungen und Warensendungen ins Ausland im Internet kauft und selbst ausdruckt, sollte auch an die notwendige Zollinhaltserklärung denken. Dafür wird ein besonders interaktives und ebenfalls druckbares Formular bereitgestellt. Fehlt das auf der Sendung, landet sie in der manuellen Prüfung beim Zoll. Und genau diese kann erhebliche Verzögerungen bei der Zustellung bewirken, die teilweise einige Wochen umfassen können.